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Sonntag, 12. Februar 2012

Nachkriegsverbrechen VI

Behandlung von Kranken

Berichterin: Justine Pilz Bericht vom 15. 10. 1946 (Reichenberg)
Im Mai 1945 war ich im Reichenberger Kriegslazarett tätig. Nach der Kapitulation wurden die deutschen Verwundeten auf die Straße gesetzt und mißhandelt, sodaß viele ums Leben kamen. Ich selbst habe solche Verwundete, die bein- oder armamputiert waren, in furchtbar verprügeltem Zustand gesehen. Auch aus den Zivilkrankenhäusern wurden alle Deutschen ohne Rücksicht auf ihren Zustand herausgesetzt.

Dr. Posselt, der dort arbeitete, hat mir selbst erzählt, daß eine Frau während der Entbindung aus dem Krankenhause mußte. Im Juni wurde in einer Schule ein Hilfskrankenhaus für Deutsche eingerichtet, an dem ich Oberschwester war. Dorthin wurden die bei Gericht und in den Lagern mißhandelten Deutschen eingeliefert. Darunter waren viele, die kurz nach der Einlieferung ihren Verletzungen erlagen. Es wurden auch viele eingeliefert, die bald darauf an Erschöpfung oder Unterernährung starben. Oft mußten aus diesem Krankenhause Leute entlassen werden, die noch gar nicht entlassungsfähig waren und oft schon nach 2-3 Tagen in sterbendem Zustand wieder eingeliefert wurden. Es gab 6-7 Todesfälle täglich. Die Toten mußten in einem Holzschuppen niedergelegt werden, wo sie oft von Ratten angefressen wurden. Alle meine Bemühungen, Mißstände abzustellen und die Lage der Kranken zu verbessern, waren erfolglos. Eine Besserung trat erst im Juli 1946 ein.





Treatment of patients
Report: Justine Pilz     15. 10. 1946 (Reichenberg)
In May 1945 I was active in the war military hospital of Reichenberg. After the surrender the German wounded ones were set and abused on the road, so that many died. I saw such wounded one, which were leg- or pooramputeet, in terribly lambasted condition. Also from the civil hospitals all Germans without consideration were out-set on their condition.
Dr. Posselt, who worked there, told me that a woman had during relieving from the hospital. In June in a school an auxiliary hospital for Germans was furnished, at which I was upper sister. There with court and in the camps abused Germans admitted. Among them were many, which succumbed to their injuries shortly after the admission. Also many were admitted, which died soon thereafter at exhaustion or malnutrition. Often had from this hospital people will dismiss, which were still not at all dismissalable and were often already admitted after 2-3 days in dying condition again. There were 6-7 deaths daily. The dead ones had to be laid down in a wood shed, where they were often corroded by rats. All my efforts to turn off and the situation of the patients improve bad states, were unsuccessful. An improvement entered only July 1946.
   

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