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Die Lügen der Parteien von gestern

Die Lügen der Parteien von gestern
Das haben in den 50er Jahren CDU und SPD ihren Wählern versprochen !!
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Samstag, 5. Mai 2012

Nachkriegsverbrechen X

Prag-Wokowitz, Straflager Kladno

Berichter: Ing. Franz Rösch                Bericht vom 26. 6. 1946 (Prag)

Ich war vom 12. 5. bis 15. 5. 1945 beim Beerdigungskommando in Prag-Wokowitz zur Arbeit eingesetzt. Ich sah dort, wie Tausende von deutschen Soldaten und Zivilisten, Männer und Frauen, auch Jungen von 10 Jahren an aufwärts, auf die grausamste Weise ermordet wurden. Sie wurden von der Revolutionsgarde meistens mit Knüppeln erschlagen, zum kleineren Teil erschossen. Die meisten wurden nur angeschossen, um sie zu quälen, und dann erschlagen. Die furchtbar zerschlagenen Körper wurden häufig mit Salzsäure eingerieben, um sie zu quälen. Eine Frau Blume aus Berlin war beauftragt, den Tod der Leute festzustellen. Es wurden den Leuten bei lebendigem Leibe Finger mit Ringen abgerissen. Die Leute wurden in Massengräbern in Wokowitz am Friedhof beigesetzt.

Ich habe dann bis 2. 5. 1946 beim Bauern gearbeitet, obwohl ich den rechten Arm im Kriege verloren hatte. Ich mußte mit dem linken Arm Mist laden und andere schwere Arbeiten machen. Als ich die Arbeiten nicht mehr leisten konnte, wurde ich am 2. Mai 1946 in das Straflager Kladno geschickt. Dort sah ich, wie die Häftlinge mit heißem Teer auf der nackten Haut und am Rücken oder Gesäß angestrichen wurden und furchtbar verprügelt wurden. Ich selbst wurde in den 2 Wochen, die ich dort war, täglich verprügelt. Die rechte Niere wurde mir losgeschlagen, sodaß ich dann ins Krankenhaus nach Schlan eingeliefert wurde.



Prague-Wokowitz, Kladno prison camp

Reported by: Franz Rösch              report of 26 6th 1946 (Prague)


I was on 12 May to 15 May 1945 at the funeral in Prague Wokowitz command used to work. I saw how thousands of German soldiers and civilians, men and women, and boys from 10 years upwards, were murdered in the cruelest way. They were of the Revolutionary Guards often clubbed, shot to a small extent. Most were shot only to torture them, and then killed. The terribly beaten bodies were rubbed with hydrochloric acid in order to torment them. A Mrs Blume from Berlin, was commissioned to determine the death of people. It was demolished in the people alive with finger rings. The people were buried in mass graves in the cemetery Wokowitz.

I then to 2 May 1946 worked at the farm, even though I had lost his right arm in the war. I had to load with the left arm of crap and do other heavy work. When I could no longer do these jobs, I was on 2 May 1946 sent to the penal camp of Kladno. There I saw how the prisoners were coated with hot tar on bare skin and the back or buttocks, and were beaten terribly. I myself was in the 2 weeks I was there, beaten daily. The right kidney was sold off to me so that I was then hospitalized Schlan.

Sonntag, 22. April 2012

Die so genannte "Kuffnerkarte"

Diese Karte war Bestandteil einer Broschüre von "Hanus Kuffner". Diese Broschüre wurde unter den Delegationen der Konferenz von Versailles 1919 verteilt. Insgesamt 150 Exemplare. Inhalt war die Vorstellung der tschechischen Delegation von einer Zukunft Europas.


Deutschland ist auf einen Rumpfstaat als "Deutsche Reservation" bezeichnet, reduziert. Umgeben von neu geschaffenen Pufferstaaten welche unter Oberherrschaft der Nachbarländer Tschechoslowakei, Polen, Dänemark, Belgien, England, Frankreich und Serbien stehen. Diese Nachbarländer erhalten ganz wesentliche Teile Deutschlands. Polen erhält Nordschlesien bis zur Oder, ganz Ost- und Westpreussen, die deutsche Ostseeküste bis nach Rostock. Dänemarks Südgrenze erstreckt sich von Lübeck bis zur Elbmündung. Hollands Grenze wir über die Weser hinweg bis nach Oldenburg vorgeschoben. Belgien erstreckt sich bis zum Rhein mit Brückenköpfen im Osten (z.B. ganz Köln). Österreich wird ganz aufgeteilt und verschwindet.

Hier eine bessere Darstellung der Forderungen der tschechoslowakischen Delegation in Versailles für ihren eigenen Staat:



Hanus Kuffner schreibt u.a. dazu:

"... Heute sind die Deutschen und die Magyaren geschlagen. Man muß das Werk der Befreiung rücksichtslos vollenden und an die Zukunft denken: Für immer ausrotten die Idee der Herrschaften und der Ritter. Die Deutschen stützten sich in allem auf ihr zahlenmäßiges Übergewicht. Ein rein soldatischer Grundsatz, der Grundsatz der Wölfe. Hier muß man den Hebel ansetzen: Das Deutschtum zahlenmäßig schwächen! Ein Unrecht wird dadurch nicht begangen: Das ganze deutsche Volk ist die Nachkommenschaft gewaltsam germanisierter Völker. Gallier wie Slawen – alles wurde mit Gewalt eingedeutscht. Den Kern des Deutschtums, Süddeutschland, entdeutschen zu wollen, hätte schon keinen Sinn mehr, das nördliche Gebiet aber, Preußen, dann bei uns Österreich und unsere Alpenländer dürfen nicht verschont bleiben. Wenn Gebiete wie Elsaß-Lothringen, die Lausitz, Schlesien, Holstein usw. ihren rechtmäßigen Besitzern zurückgegeben werden, so wird dadurch dem Deutschtum die Eroberungssucht genommen. Durch den Untergang Preußens werden auch die Deutschen von einem Vampyr befreit. Der politische Umsturz und der Umsturz der Machtverhältnisse in der Welt wird auch die deutsche Standhaftigkeit umwerfen.
Schließlich ist bekannt, daß es kein national schlapperes Volk gibt als die Deutschen. Die Pflanze hat keine Wurzeln. Das preußische Deutschtum ist durchaus ein Produkt der Neuzeit, stellenweise der allerneuesten Zeit. Der materielle Vorteil wird die Umwandlung der deutschen Generationen beschleunigen. Die Befürchtungen wegen der Zahl der Deutschen sind überflüssig. Auf die germanisierte Bevölkerung wird nicht mehr bloß von unserer Seite allein eingewirkt werden. ..."

Quellen: http://www.mitteleuropa.de/, http://de.metapedia.org/

Sonntag, 15. April 2012

Zitat des Tages

Nur 7,3 Millionen sind in der Ostzone und in den drei Westzonen angekommen.
Sechs Millionen Deutsche sind vom Erdboden verschwunden.
Sie sind verdorben, gestorben.


Dr. Konrad Adenauer
Zur Vertreibung der Deutschen aus Ostdeutschland



Only 7.3 million have arrived in the East Zone and in the three western zones.
Six million German are disappeared.
They are ruined, died.

Dr. Konrad Adenauer
For the expulsion of Germans from East Germany



  

Freitag, 2. März 2012

Nachkriegsverbrechen IX

Lager Prosetschnitz
Berichtender: Dr. Pohlner Bericht vom 26. 6. 1946 (Prag)
 
 Ich war vom 10. 1. bis 3. 5. 1946 im Lager Prosetschnitz bei Prag als Arzt tätig. Das Lager war mit Stacheldraht eingezäumt, mit Sowjetstern versehen und von 100 SNB mit Maschinenpistolen bewacht. Es waren bei meinem Abgang noch über 8000 Häftlinge dort untergebracht. Die Unterbringung war erträglich und Bewegungsfreiheit im Lager vorhanden. Dagegen wurde der kleinste Verstoß gegen die von der Lagerverwaltung täglich ausgegebenen Weisungen, die man ruhig als Schikanen bezeichnen konnte, mit sofortigem Entzug des Essens für das gesamte Lager, einschließlich Kinder, für einen Tag bestraft. Das wirkte sich bei der an und für sich ungenügenden Verpflegung verheerend aus. Die Verpflegung bestand nur aus zweimal täglich schwarzem, schwachgesüßten Kaffee, ½ l dünner Kartoffelsuppe und 250 g Brot, das sind höchstens 400-500 Kalorien. Dabei bestand im Lager Arbeitspflicht. Wenn der Häftling nicht von auswärts durch Verwandte zusätzlich Nahrungsmittel erhielt, trat bei Männern innerhalb 3-4, bei Frauen innerhalb 4-5 Monaten unbedingt der Tod ein, durch instritio universalis bei vollständiger Abmagerung, Schwellung der Gliedmaßen und des Gesichtes und plötzlicher Herzschwäche. Die Sterblichkeitsziffer auf Grund des Verhungerns betrug 5-10 Fälle täglich. Dazu kamen noch eben so viele Todesfälle durch Typhus, Paratyphus, Ruhr, Scharlach, Diphterie, Tbc und normale innere Erkrankungen, die wegen des Mangels an einer größeren Auswahl an Medikamenten und Diätnahrung nicht behandelt oder geheilt werden konnten. Der Lagerleiter Mahol hatte für alle Vorstellungen nur ein ablehnendes Achselzucken. Im April wurde das Lager von einer Kommission des Internationalen Roten Kreuzes besucht, mit der ich selbst sprach und die auch Hilfe in Aussicht stellte. Vom folgenden Tag ab wurde die Verpflegung noch schlechter und blieb auch so. Auch die Behandlung der Insassen wurde verschärft. Es wurden z. B. die Kinder verprügelt. Die Kinder und Jugendlichen hatten dieselbe Verpflegung, unter 6 Jahren bekamen sie unregelmäßig etwas Milch. Die Säuglingssterblichkeit war sehr groß, stillende Frauen bekamen zusätzlich nur die doppelte Suppe zu Mittag.







Camps Prosetschnitz

reporting: Dr. Pohlner      report of 26. 6. 1946 (Prague)
   

I was from 10th 1. to 5/3/1946 in the camp Prosetschnitz with Prague as a physician actively. The camp was enclosed with barbed wire, provided with Soviet star and of 100 SNB with submachine guns guarded. Were accommodated with my outlet still over 8000 prisoners there. The accommodation was bearable and freedom of movement in the camp available. On the other hand the smallest offence against the instructions, which one could call calmly chicaneries, daily spent by the stock management, was punished with immediate withdrawal of the meal for the entire camp, including children, for one day. That affected itself with to and for itself insufficient food supply devastatingly. The food supply consisted only of twice daily black, weakly sweet coffee, ½ l of thin potato soup and 250 g bread, that is at the most 400-500 calories.
Work obligation existed in the camp. If the prisoner did not receive from outward by related additionally food, absolutely death entered, through instritio universalis with complete emaciation, swelling the limbs and the face and sudden heart weakness with men within 3-4, with women within 4-5 months. The mortality rate due to the starvation amounted to 5-10 cases daily. In addition still evenly so many deaths came by typhoid fever, Paratyphus, Ruhr, Scharlach, Diphtherie, Tbc and normal internal illnesses, which could not be treated or healed because of the lack of a larger selection of medicines and diet food. The camp leader Mahol had to shoulder-twitch a rejecting for all conceptions only. In April the camp was visited of a commission of the international red cross, with which I spoke and which also assistance promised. From the following day on the food supply became still more badly and remained also in such a way. Also the treatment of the passengers was intensified. The children were e.g. lambasted. The children and young person had the same food supply, under 6 years got them irregularly something milk. The infant mortality was very large, satisfying women got additionally only the double soup to noon.


  

Sonntag, 19. Februar 2012

Nachkriegsverbrechen VIII

Blutbad im Lager Scharnhorstschule
Bericht: Hildegard Hurtinger Bericht vom 6. 11. 1946 (Prag)

Ich lebte mit einer Unterbrechung von 5 Jahren - von 1938-1942, in welcher Zeit ich in Teplitz wohnte - seit 1923 in Prag. Am 5. 5. 1945 wurde ich aus meiner Wohnung vom tschechischen Pöbel abgeführt und unter Prügeln und Kolbenschlägen an den Haaren ungefähr 500 Meter weit in die Scharnhorstschule geschleppt. Dort wurde ich vollkommen beraubt, sodaß mir nur Strümpfe und Kleid gelassen wurden. Ich wurde sofort von einer tschechischen Kommissarin einem Verhör unterzogen, bei dem mir zur Last gelegt wurde, ich hätte im Jahre 1942, als ich gar nicht in Prag war, 16 tschechische Personen ins KZ gebracht, die dort umgekommen sein sollten. Bei jeder Verneinung wurde ich geohrfeigt. Dann wurde ich in die sogenannte Separation gebracht, wo ich und meine Mithäftlinge, Männer und Frauen, auf das Grausamste mißhandelt wurden. In der Nacht wurden wiederholt alle Häftlinge auf den Hof geholt, dort zu je 10 Männern, Frauen und Kindern - darunter auch meine 2 Brüder mit Familien - abgezählt, die vor den Augen der übrigen Häftlinge erschossen wurden. Das jüngste Kind meines Bruders war 5 Monate alt. Dann mußten wir Gräber schaufeln, die Leichen ausziehen und eingraben. Auch sonst wurde ständig bei Tag und Nacht wahllos in die Häftlinge hineingeschossen, wobei Tausende ums Leben kamen. Bei einer solchen Gelegenheit wurde auch ich durch einen Streifschuß am Hals verwundet. Ich blieb einen Tag und eine Nacht unter den Leichen liegen, da ich es nicht wagte, aufzustehen. Dann stiegen Revolutionsgardisten über die Leichen und stachen blindlings mit dem Seitengewehr in die noch Lebenden. Dabei erhielt ich einen Bajonettstich in die linke Hand. Wir bekamen in der Separation nichts zu essen. Kindern wurden Spucknäpfe als Mahlzeiten vorgesetzt. Die Kinder, die diese zurückwiesen, wurden geschlagen. Schwangere Frauen wurden von bewaffneten Tschechinnen aus den Zellen geholt, auf den Hof geführt, dort ausgezogen und verprügelt, darauf in Aborte gesteckt und solange geprügelt, bis die Bäuche platzten. Ich selbst mußte mithelfen, die auf diese Weise umgekommenen Frauen wegzuschaffen. Durch viele Tage waren es täglich mindestens 10 Frauen, die auf diese Weise ums Leben kamen. Bei Tage wurden Gruppen von 6-8 Frauen in die St. Gotthardskirche zur Arbeit geführt. Dort mußten wir die dort schon in Verwesung übergegangenen Leichen küssen, auf Haufen zusammenschlichten und den Boden der Kirche von dem dort fließenden Blut reinlecken. Tschechischer Pöbel führte dabei die Aufsicht und verprügelte uns auch. Das dauerte Tage hindurch an. Ich sah auch, wie deutschen Männern, darunter auch einem Ingenieur Färber von der deutschen technischen Hochschule, mit Kerzen das Hakenkreuz in die Handflächen eingebrannt wurde.
Am 20. 5. 1945 wurden wir zur Arbeit auf den Wenzelsplatz geführt. Dort wurden vor unseren Augen deutsche Jungen und Mädel und auch Soldaten an den Füßen an Kandelabern und Bäumen lebend aufgehängt, mit Petroleum übergossen und angezündet. Ich selbst war bis zum 20. 9. 1945 in der Scharnhorstschule. Die Grausamkeiten erstreckten sich über die ganze Zeit ohne Unterbrechung. Dann wurde ich nach Pankratz überführt und von dort aus in der Philipps-Fabrik in Prag zur Arbeit eingesetzt. Am 6. 11. 1945 wurde ich von dem dortigen Lagerführer auf das Gemeinste mit Gummiknüppeln verprügelt, weil ich den Wunsch geäußert hatte, in die Kirche zu gehen. Es war mein Hochzeitstag. Später hat sich die Behandlung und auch Verpflegung wesentlich gebessert.






Bloodbath in the camp Scharnhorst - school
 Report: Hildegard Hurtinger report from the 6th 11. 1946 (Prague)
 I lived with an interruption of 5 years - of 1938-1942, in which time I lived in Teplitz - since 1923 in Prague. On 5/5/1945 I was exhausted from my dwelling by the Czech Partisans and dragged under flogging and piston impacts at the hair approximately 500 meters far into the Scharnhorst school. There I was robbed perfectly, so that only socks and dress were left to me. I would have brought 16 Czech persons to Czech commissioner from one cross-examine immediately submitted, with which to the load one put to me, I in the year 1942, when I at all was not in Prague, in the KZ, which should have died there. With each denial I was struck. Then I was brought into the so-called Separation, where I and my fellow prisoners, men and wives, on which cruelest ones were abused. At the night repeats all prisoners on the yard gotten, there to ever 10 men, and children - under it also my 2 brothers with families - counted women, who were shot before the eyes of the remaining prisoners. The youngest child of my brother was 5 months old.
Then we had to dig graves, which take off and entrench corpses. Also otherwise at day and night into the prisoners was constantly shot indiscriminately, whereby thousands died. At such an opportunity also I was wounded by a touching shot at the neck. I remained being one day and one night under the corpses, since I did not dare it to rise. Then rose partisans over the corpses and stung blindly with the bayonet into the still living persons. I received a bayonet pass into the left hand.
We did not get in the Separation anything to eat. Spitting cups were set forward to children as meals. The children, who rejected these, were struck. Pregnant women were put by armed Czech women from the cells gotten, on which led, there taken off and lambasts yard, on it into toilets and flogged until the bellies burst. I had to help to remove the women died in this way. By many days there was daily at least 10 women, who died in this way. At day groups were led by 6-8 women into the St. Gotthard church to the work. There we had to kiss there the corpses changed over in decay, on heaps of together-simple and the ground of the church of the blood clean-leaking flowing there. Czech one partisans led thereby the supervision and lambasted us also. That persisted through days. I saw also, like German men, under it also to an engineer Färber by the German technical university, with candles the swastika into the palms was burned.
To 20. 5. 1945 we were led to the work on the Wenzelsplatz. There before our eyes German boys and girl and also soldiers at the feet at lanterns and trees were living hung up, poured over and ignited with petroleum. I was up to 20. 9. 1945 in the Scharnhorst school. Cruelties extended over the whole time without interruption.
Then I was transferred after Pankratz and used from there out in the Philipps factory in Prague to the work. On the 6th 11. 1945 I was lambasted by the there camp leader on the Gemeinste with rubberclub, because I had expressed the desire to go into the church. It was my wedding day. Later the treatment and also food supply improved substantially.


      

Freitag, 17. Februar 2012

Zitat des Tages

“Die Wahrheit siegt, aber sie kann nur siegen, wenn sie gesagt wird.”
Johann Hus (1369-1415)

  

"The truth triumphs, but it can triumph only if it is said."
Johann Hus (1369-1415) 


 

Mittwoch, 15. Februar 2012

Nachkriegsverbrechen VII

Aus dem Bericht von Martha Halke über die Niedermetzelung der Deutschen in Prag (Ostdeutsche Passion. Father Reichenberger, Westland-Verlag, Düsseldorf):
"Auf der Flucht vor den Bolschewiken kam ich aus dem Osten mit meiner neunjährigen Tochter Mitte April 1945 nach Prag und nahm bei meiner Schwester in Prag-Weinberge 6 Zuflucht. Am 5. Mai begann die Verfolgung der Deutschen in Prag ... Was über uns hereinbrach, war zu furchtbar und bestialisch, als daß es mit bloßen Worten wiedergegeben werden könnte ... Die tschechische Bevölkerung rief trunken vor Haß: 'Erschlagt die deutschen Bestien, erschießt sie!' ... Man schnitt den Deutschen mit Rasiermessern Hakenkreuze in den Rücken und in andere Körperteile ... Es war nicht nur die Unterschichte des tschechischen Volkes, die sich bei diesen ungeheuerlichen Grausamkeiten beteiligte, auch viel Intelligenz war fest am Werk dabei ... Auf dem Karlsplatz und in der Rittergasse wurden gefangene Deutsche mit dem Kopf nach unten an die Laternen gehängt, mit Benzin angegossen und lebendig verbrannt ... Meine Mutter wurde zum Barrikadenbau getrieben. Ein junger Tscheche schlug ihr mit dem Gewehrkolben so lange auf die Hand, bis sie gebrochen schlaff herunterhing, weil sie seinem Befehl, mit den blanken Händen in einem Haufen Glasscherben zu wühlen, nicht schnell genug nachgekommen war ... Dann wurden ihr von einem 14jährigen Lausejungen die Kopfhaare abgeschnitten, wofür sie ihm zum Danke die Hand küssen mußte. Dann mußte sie trotz der gebrochenen Hand noch Steine tragen und wurde, weil sie den Befehl nicht ausführen konnte, so lange geschlagen, bis sie liegenblieb ...
Die Baracken der deutschen Wehrmachtshelferinnen wurden erbrochen und die Mädchen von tschechischen Frauen zu Tode getrampelt. Rote-Kreuz-Schwestern ließ man im Hemd über den Wenzelsplatz und die Fochstraße zum Wolschaner Friedhof laufen, wo sie mit Maschinengewehren erschossen wurden. Die Verwundeten trieb man aus den Lazaretten und ließ sie in den Gassen durch eine immer ärger tobende Menge Spießruten laufen."





From the report of Martha Halke over the murder of the Germans in Prague
(East German passion. Father Reichenberger, Westland publishing house, Duesseldorf):

" On the escape before the Bolshevik I came from the east with my daughter of nine years in the middle of April 1945 to Prague and took with my sister into Prague vineyards 6 refuge. On 5 May the pursuit of the Germans in Prague began… Which over us fallow, was too terribly, that it could be shown with bare words… the Czech population called trunken before hate: ' Kill the German Bestien, she shoots! ' … One cut the German with razors of swastikas in the backs and into other parts of the body… It was not only the lower layers of the Czech people, which took part with these enormous cruelties, also much intelligence was firmly at the work thereby… at the Karl place and in the knight lane caught Germans with the head to the lanterns was hung downward, with gasoline cast on and alive burned… My mother was driven to the building of barricades. A young Czech struck it with the rifle so for a long time on the hand, until it down-hung broken flabby, because it had not followed its instruction to root with the bright hands in a heap of fragments of glass fast enough… then became it of 14 year old louse boys the heathairs cut off, for which it had to kiss it to the thanks the hand. Then it had to carry despite the broken hand still stones and, because they would not drive the instruction out could, was so for a long time struck, until it remained lying… The barracks of the German armed forces aids were vomited and the girls from Czech women to death trampled. Red cross sisters let one in the shirt over the Wenzelsplatz and the Fochstraße to the Wolschaner cemetery run, where they were shot with machine guns. One drove and let the wounded ones from the military hospitals her in the lanes by one annoyance raving quantity of Spieß rods always run."

   

Sonntag, 12. Februar 2012

Nachkriegsverbrechen VI

Behandlung von Kranken

Berichterin: Justine Pilz Bericht vom 15. 10. 1946 (Reichenberg)
Im Mai 1945 war ich im Reichenberger Kriegslazarett tätig. Nach der Kapitulation wurden die deutschen Verwundeten auf die Straße gesetzt und mißhandelt, sodaß viele ums Leben kamen. Ich selbst habe solche Verwundete, die bein- oder armamputiert waren, in furchtbar verprügeltem Zustand gesehen. Auch aus den Zivilkrankenhäusern wurden alle Deutschen ohne Rücksicht auf ihren Zustand herausgesetzt.

Dr. Posselt, der dort arbeitete, hat mir selbst erzählt, daß eine Frau während der Entbindung aus dem Krankenhause mußte. Im Juni wurde in einer Schule ein Hilfskrankenhaus für Deutsche eingerichtet, an dem ich Oberschwester war. Dorthin wurden die bei Gericht und in den Lagern mißhandelten Deutschen eingeliefert. Darunter waren viele, die kurz nach der Einlieferung ihren Verletzungen erlagen. Es wurden auch viele eingeliefert, die bald darauf an Erschöpfung oder Unterernährung starben. Oft mußten aus diesem Krankenhause Leute entlassen werden, die noch gar nicht entlassungsfähig waren und oft schon nach 2-3 Tagen in sterbendem Zustand wieder eingeliefert wurden. Es gab 6-7 Todesfälle täglich. Die Toten mußten in einem Holzschuppen niedergelegt werden, wo sie oft von Ratten angefressen wurden. Alle meine Bemühungen, Mißstände abzustellen und die Lage der Kranken zu verbessern, waren erfolglos. Eine Besserung trat erst im Juli 1946 ein.





Treatment of patients
Report: Justine Pilz     15. 10. 1946 (Reichenberg)
In May 1945 I was active in the war military hospital of Reichenberg. After the surrender the German wounded ones were set and abused on the road, so that many died. I saw such wounded one, which were leg- or pooramputeet, in terribly lambasted condition. Also from the civil hospitals all Germans without consideration were out-set on their condition.
Dr. Posselt, who worked there, told me that a woman had during relieving from the hospital. In June in a school an auxiliary hospital for Germans was furnished, at which I was upper sister. There with court and in the camps abused Germans admitted. Among them were many, which succumbed to their injuries shortly after the admission. Also many were admitted, which died soon thereafter at exhaustion or malnutrition. Often had from this hospital people will dismiss, which were still not at all dismissalable and were often already admitted after 2-3 days in dying condition again. There were 6-7 deaths daily. The dead ones had to be laid down in a wood shed, where they were often corroded by rats. All my efforts to turn off and the situation of the patients improve bad states, were unsuccessful. An improvement entered only July 1946.
   

Montag, 6. Februar 2012

Nachkriegsverbrechen V

Prag und Theresienstadt, Mißhandlungen von alten Frauen
 Bericht von Anna Seidel             Bericht vom 4. 7. 1947

Ich bin 67 Jahre alt, Ing.-Witwe und seit 40 Jahren in ein und demselben Hause in Prag XVI-Smichow, Hollergasse 16, wohnhaft gewesen. Ich hatte in all diesen Jahren niemals und mit niemanden den geringsten Streit oder Meinungsverschiedenheit, weder sachlich noch politisch, auf welchem Gebiete ich mich niemals und in keiner Weise betätigt hatte. Trotzdem holten mich am 9. Mai um 3 Uhr vier Zivilisten mit aufgepflanztem Gewehr (Partisanen) aus meiner Wohnung. Im Hausflur standen 4 ältere Frauen mit dem Gesicht an der Wand, "Hände hoch", hinter jeder ein Mann mit Gewehr. Es waren dabei Frau Kogert, Ob.-Ing.-Witwe, 67 Jahre alt, Frau Arbes, Prof.-Witwe, 70 Jahre alt und deren Tochter, alle wohnhaft in den umliegenden Häusern. Man führte uns in die Vorstadt Radlitz in eine Fabrik, wo man uns alles, aber wirklich alles abnahm, was wir besaßen: Geld, Wertpapiere, Schmuck etc. Man maltraitierte uns, mit Füßen wurde auf unsere Rücken getreten und schlug uns so, daß wir noch Wochen nachher keinen einzigen weißen Fleck am Körper hatten. Man schnitt uns in der rohesten Weise die Haare ab, malte uns mit schwarzer Farbe ein Hakenkreuz auf die Stirn, dann begoß man uns mit einigen Kübeln kalten Wassers, lud uns auf einen Lastwagen, auf dem wir knieen mußten und führte uns so langsam durch die Straßen, wobei wir ununterbrochen weiter geschlagen wurden, während wir selbst laut rufen mußten: "My jsme Hitler-kurvy" = "Wir sind Hitler-Huren", und wenn ihnen dies nicht genügend laut und überzeugend genug klang, sausten weitere Hiebe im verstärkten Maße auf unsere Körper nieder, auf wehr- und hilflose Greisinnen! So gelangten wir endlich zur Polizeidirektion, wo wir die ganze Nacht in den nassen Kleidern im Hof zubringen mußten und früh ins Gefängnis nach Pankratz geschafft wurden, wo wir 4 Wochen verblieben. Nach dieser Zeit kamen wir im offenen Kohlenwagen in die kleine Festung "Theresienstadt", wo wir ein Jahr verblieben, eingesperrt hinter Gitterfenstern und wo man schwerste körperliche Arbeit von uns forderte: Kohlen verladen am Bahnhof, desgleichen Bretter, Möbelstücke, Kasernen aufräumen, überfüllte Klosetts, deren Zutrittstür man kaum mehr öffnen konnte, reinigen, in Typhus-Baracken ohne geringsten Schutz oder Vorsichtsmaßnahmen unter unbeschreiblichen Verhältnissen Dienst tun. Dies alles im gestreiften Sträflingsanzug, den wir sofort nach unserer Einlieferung bekamen, nachdem man uns gezwungen hatte, uns vollständig zu entkleiden und unsere Kleider und Wäschestücke wahllos auf einen Haufen zu werfen, natürlich auf Nimmer-Wiedersehen!

Grauenhaft war das Martyrium der Männer (in spitzen Schottersteinen mußten sie sich wälzen und kriechen und wenn sie nicht rasch genug vorwärts kamen, wurden sie mit Fußtritten traktiert). Grauenhaft das Hinsterben der Menschen am laufenden Band! Unsere Nahrung bestand aus ½ l Wassersuppe täglich, meist keine oder nur wenig Kartoffeln, 200 g Brot und schwarzem, bitterem Kaffee. Erst ganz zum Schluß bekamen wir zusätzlich etwas Zucker und Margarine, was auf baldige Entlassung schließen ließ, womit wir uns auch nicht getäuscht hatten, denn Mitte Mai kam die Erlösung.

Diesen meinen Bericht bin ich bereit, zu jeder Stunde den verantwortlichen Stellen gegenüber unter Eid zu bekräftigen.



 Prague and Theresienstadt, Abusing of old women


Report by Anna Seidel           report of 7/4/1947

I was resident 67 years old, an engineer - widow and for 40 years in the same house in Prague XVI Smichow, Hollergasse 16. I had in all these years never and with nobody the smallest controversy or difference of opinion, neither essentially nor politically, on which areas I had worked never and in no way. Nevertheless me on 9 May at 3 o'clock four civilians got also to up-planted rifle (partisans) from my dwelling. In the hall 4 older women with the face at the wall were located, "Hands highly !" , behind everyone a man with rifle. Were thereby Mrs. Kogert whether. - Engineer - Widow, 67 years old, Mrs. Arbes, Professor - widow, 70 years old and their daughter, everything resident in the surrounding houses. One led us into the suburb Radlitz into a factory, where one really removed us everything, but everything, which we possessed: Money, securities, decoration etc. one maltraitierte us, with feet on our backs was stepped and struck us in such a way that we had still weeks afterwards not one white mark at the body. One cut in the rohesten way the hair to us off, painted us with black color a swastika on the forehead, then one filled excavator buckets of cold water over us, loaded us on a truck, on which we had to knieen and led us so slowly by the roads, whereby we were continuously continued to strike, while we ourselves had to call loud: " My jsme Hitler kurvy" = " We are Hitler Prostitute" , and if this sufficient loud and convincing did not sound enough to them, further blows in the intensified measure rushed on our bodies down, on resistance and helpless old women! Thus we arrived finally to police headquarters, where we had to wait the whole night in the wet dresses in the yard and early in the prison after Pankratz were created, where we remain to 4 weeks. To this time we came in the open coal car into the small fortress " Theresienstadt" , where we remain one year, locked up lattice bars and where one demanded hardest manual labor of us: Coals shipped at the station, in the same way boards, pieces of furniture, barracks clear up, overcrowded closets, whose admission door one could open hardly more, clean, in typhoid fever barracks without smallest protection or precautionary measures under indescribable conditions service do. All of this in the touched convict suit, which we immediately got after our admission, after one had forced us to undress us completely and to throw our dresses and pieces of laundry indiscriminately on a heap, naturally on taking he seeing again!

The martyrdom of the men was terrible (in pointed crushed stones they had to roll and creep and if they did not come rapidly enough forward, they were traktiert with kicks). Terribly the die of humans at the current volume! Our food consisted of ½ l water soup daily, usually no or only few potatoes, 200 g bread and black, bitter coffee. In the end we only completely got additionally something sugars and margarine, which suggested imminent dismissal, with which we had not also been mistaken, because in the middle of came May the release.

These mean report am ready I to affirm at any time the responsible person places in relation to under oath.



  

Montag, 30. Januar 2012

Nachkriegsverbrechen IV

Maria Benatzky gibt an (Kern, Das andere Lidice, S. 224):

"Ich befand mich am 30. Juli 1945 in einem Friseurgeschäft am Marktplatz in Aussig, wo ich den Platz übersehen konnte. Ich sah, wie tschechische Eisenbahner in Uniform und tschechische Zivilisten die Deutschen, die ja alle Armbinden tragen mußten, jagten. Zu 30 und 40 stürzten sie immer auf ein Opfer, schlugen es zu Boden und traten es mit Füßen, bis es liegenblieb. Kopf und Gesicht waren dann nur mehr eine blutige, unförmige Masse. Unter den Opfern befanden sich auch Frauen und Mädchen ... Ich hörte die Todesschreie eines Mädchens und sah, wie es niedergetrampelt wurde ... 30—50 deutsche Arbeiter wurden auf den Brückenplatz geworfen und von tschechischen Soldaten mit Maschinengewehren hineingeschossen, solange sich einer noch rührte. Viele Deutsche wurden in schwerverletztem Zustande in die Elbe geworfen und beschossen, wenn sie aus dem Wasser auftauchten ... Wenigstens 600 Deutsche haben an diesem Tage in Aussig das Leben verloren."



Maria Benatzky gives on (Kern , The other Lidice, P. 224):
"I was on 30 July 1945 in a hairdresser business at the market place in Aussig, where I could ignore the place. I saw, how Czech railroadmen hunted the Germans, which had to carry all armlets, in uniform and Czech civilians. To 30 and 40 they always fell on a victim, struck it to ground and stepped it with feet, until it remained lying. Head and face were then only more a bloody, shapeless mass. Among the victims also women and girls were… I heard the death cries of a girl and saw, like it were down-trampled… 30-50 German workers on the bridge place were thrown and by Czech soldiers with machine guns shot in, as long as one agitated itself. Many Germans were thrown and fired in seriously injured into the Elbe river, if they emerged from the water… at least 600 Germans have on this day in Aussig the life lost."

   

Donnerstag, 26. Januar 2012

Nachkriegsverbrechen III

Verfolgung von Deutschen in der Tschechoslowakei 1945
Marianne Klaus berichtet: (Kern, "Das andere Lidice", S. 108):

Am 9. Mai 1945 wurde mein Mann, 66 Jahre alt, in der Polizeidirektion in Prag zu Tode geprügelt. Sein Gesicht hatte faustgroße Beulen, Mund und Nase waren eine blutige Masse, seine Hände dick angeschwollen. Ich sah, wie man Deutsche mit Peitschen so lange ins Gesicht schlug, bis sie zusammenbrachen. Dann wurden sie mit Füßen in den Bauch getreten, daß das Blut hervorquoll, und schließlich eine Treppe hinuntergeschleift. Ich sah, wie eine deutsche Wehrmachtshelferin gesteinigt wurde, bis sie zusammenbrach. Dann wurde sie an einem Rollbalken eines Geschäftes aufgehängt. Ich sah einen Soldaten mit einem Fuß an einem Kandelaber hängen und vom Kopf herauf brennen ..."


Pursuit of Germans in Czechoslovakia 1945
Marianne Klaus reports (Kern, "Das andere Lidice", S. 108):

On 9 May 1945 my man, 66 years old, was flogged in police headquarters in Prague to death. Its face had dents big as a fist, mouth and nose a bloody mass, its hands had thickly swollen. I saw, how one struck Germans with whips so for a long time in the face, until they broke down. Then they were stepped with feet into the belly that the blood out-poured, and finally stairs down pulled. I saw, how a German armed forces aid was stoned to death, until she broke down. Then it was hung up at a roll bar of a business. I saw a soldier with a foot hanging on a Lantern and burn of the head up… "


    

Sonntag, 22. Januar 2012

Nachkriegsverbrechen II

Augenzeugenbericht einer deutschen Frau aus Aussig:

"Ich kam am 4. August 1945 auf der Flucht nach Deutschland von Dux nach Aussig und nächtigte dort bei tschechischen Bekannten, deren Haus unmittelbar an der Elbe lag. Am 5. August um 11 Uhr vormittags war die ganze Stadt auf den Beinen. Aus einem Konzentrationslager in der Nähe wurden die deutschen Frauen und Kinder herangebracht. Ich beobachtete den Zug aus einem Fenster des zweiten Stockwerkes, was nicht auffiel, da sämtliche Fenster von tschechischen Zuschauern dicht besetzt waren. Unter ohrenbetäubendem Gejohle bewegte sich der Zug, der ausnahmslos aus Frauen und Kindern bestand, darunter eine große Zahl in Kinderwagen, zur Elbebrücke.
Hier wurden den Frauen, soweit es sich um jüngere handelte, sämtliche Kleider vom Leibe gerissen und die Arme mit eigenen Kleidungsstücken am Rücken zusammengebunden. Verzweifelte, die sich zu wehren versuchten, wurden noch auf der Brücke angeschossen und dann über die Brücke in die Elbe gestoßen. Die ersten Ertränkungen erfolgten um 11 Uhr 20 Minuten und dauerten ununterbrochen bis ungefähr um 16 Uhr. Am rechten Elbeufer waren, soweit ich feststellen konnte, brückenabwärts, eine große Anzahl von Zivilisten mit Gewehren und Maschinengewehren postiert. Daneben gab es zahlreiche Angehörige des zivilen nationalen Ordnungsdienstes, alle schwer bewaffnet. Die Frauen waren, wie mir Tschechen erzählten, bereits um vier Uhr früh aus dem Lager geholt worden. Die Frauen gehörten allen Bevölkerungsklassen an. Alle ihre Männer waren bereits mehrere Wochen vorher ins Landesinnere abtransportiert worden. Bei der Aushebung der Frauen wurde keinerlei Rücksicht auf Parteizugehörigkeit oder nicht genommen. Kinder in Kinderwagen — häufig stieß man auch die Mutter noch in den Kinderwagen hinein — wurden in den Strom gestoßen. Ich selbst mußte mehrere Tage im Hause bleiben, da diesen furchtbaren Ausschreitungen noch weitere Treibjagden auf die Deutschen folgten und ein Teil der Bevölkerung den Eindruck von unter einem Blutrausch stehenden Volltrunkenen machte."


Eye witness account of a German woman from Aussig:


 
" I came on 4 August 1945 on the escape to Germany von Dux to Aussig and stayed overnight there with Czech acquaintance, whose house was located directly at the Elbe river. On 5 August at 11 o'clock in the morning was the whole city on the legs. From a concentration camp in the proximity the German women and children were brought. I observed the course from a window of the second floor, which was not noticeable, since all windows were closely occupied by Czech spectators. Under deafening Shouting the course, which consisted without exception of women and children, moved among them a large number in buggies, to the Elbe riverbridge. Here the women, as far as it younger concerned, all dresses were torn of the body and the arms with own articles of clothing at the back were tied together. Despaired, to resist tried, still on the bridge by shots were injured and pushed then over the bridge into the Elbe river. The first drowning took place at 11 o'clock 20 minutes and lasted continuously to approximately at 16 o'clock. On the right Elbe riverbank were stationed, as far as I determine could, bridge downward, a large number of civilians with rifles and machine guns. Besides there was numerous member of the civilian national order service, everything heavily armed. The women were, like me Czechs told, already at four o'clock early from the camp gotten. The women belonged to all population classes. All their men had been already removed before several weeks in the interior. During digging the women no consideration was not taken on party membership or. Children in buggies - frequently one pushed also the mother still into the buggy inside - were pushed into the river. I had to remain several days in the house, since still further hunts followed these terrible excesses after the Germans and a part of the population made the impression of drunk ones standing under a blood intoxication."