„Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“ Theodor Körner, Deutscher Dichter und Freiheitskämpfer
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Die Lügen der Parteien von gestern
Das haben in den 50er Jahren CDU und SPD ihren Wählern versprochen !!
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Montag, 9. September 2013
Die Kriegshetze erreicht mal wieder einen Höhepunkt, deshalb:
Es ist an der Zeit - Hannes Wader
Weit in der Champagne im Mittsommergrün,
Dort wo zwischen Grabkreuzen Mohnblumen blüh'n,
Da flüstern die Gräser und wiegen sich leicht,
Im Wind, der sanft über das Gräberfeld streicht.
Auf Deinem Kreuz finde ich toter Soldat,
Deinen Namen nicht, nur Ziffern und jemand hat
Die Zahl Neunzehnhundertundsechzehn gemalt
Und Du warst nicht einmal neunzehn Jahre alt.
Refrain:
Ja auch Dich haben sie schon genauso belogen
So wie sie es mit uns heute immer noch tun,
Und Du hast ihnen alles gegeben:
Dein Kraft, Deine Jugend, Dein Leben.
2. Hast du, toter Soldat, mal ein Mädchen geliebt?
Sicher nicht, denn nur dort, wo es Frieden gibt,
Können Zärtlichkeit und Vertrauen gedeihn,
Warst Soldat, um zu sterben, nicht um jung zu sein.
Vielleicht dachtest du dir, ich falle schon bald,
Nehme mir mein Vergnügen, wie es kommt, mit Gewalt.
Dazu warst du entschlossen, hast dich aber dann
Vor dir selber geschämt und es doch nie getan.
Refrain:
3. Soldat, gingst du gläubig und gern in den Tod?
Oder hast du verzweifelt, verbittert, verroht,
Deinen wirklichen Feind nicht erkannt bis zum Schluß?
Ich hoffe, es traf dich ein sauberer Schuß.
Oder hat ein Geschoß dir die Glieder zerfetzt,
Hast du nach deiner Mutter geschrien bis zuletzt,
Bist auf deinen Beinstümpfen weitergerannt,
Und Dein Grab, birgt es mehr als ein Bein, eine Hand.
Refrain:
4. Es blieb nur das Kreuz als die einzige Spur
Von deinem Leben, doch hör meinen Schwur,
Für den Frieden zu kämpfen und wachsam zu sein:
Fällt die Menscheit noch einmal auf Lügen herein,
Dann kann es geschehen, daß bald niemand mehr lebt,
Niemand, der die Milliarden von Toten begräbt.
Doch längst finden sich mehr und mehr Menschen bereit,
Diesen Krieg zu verhindern, es ist an der Zeit.
Refrain:
Da die aktuellen Kriegshetzer vor allem im englischsprachigen Bereich sitzen, hier noch die Übersetzung in Englisch:
(auch für NSA-Schnüffler :o) )
Far in the Champagne in midsummer green
there where poppy flowers bloom between grave crosses
there the grasses whisper and shake themselves effortlessly
in the wind, which gently sweeps over the graveyard
At your cross I find dead soldier,
not your name, only numbers and someone has painted
the number 1916,
and you were not even 19 years old.
Yes, they have also already deceived you similarly
just as they do with us still today,
and you have given them everything :
your strength, your youth, your life.
Have you dead soldier, once loved a girl?
Surely not, because only here, where there is peace,
could tenderness and trust flourish,
were a soldier, about to die, not be too young.
Perhaps you thought to yourself, I will fall soon,
I will take my pleasure, as it comes, with force.
To this end you were determined, you have however then
been ashamed of yourself and never did it.
Yes, they have also already deceived you similarly
just as they do with us still today,
and you have given them everything :
your strength, your youth, your life.
Soldier, did you go believing and gladly to your death?
or have you too doubtfully, bitterly, roughly
not recognized your true enemy until the end?
I hope it hit you a clean shot?
Or has a bullet torn your limbs to pieces,
have you cried out to your mother until the last,
have you on your leg stumps run further,
and your grave, does it hold more than a leg, a hand?
Yes, they have also already deceived you similarly
just as they do with us still today,
and you have given them everything :
your strength, your youth, your life.
There remained only the cross as the single trace/proof
of your life, but hear my oath,
to fight for peace and to be vigilant :
If mankind once again falls for lies here
then it can come to pass, that soon no one lives anymore,
no one, who will bury the millions of dead?
However I find more and more people willing,
to prevent this battle, it is time.
Ich hoffe, den einen oder anderen Menschen zum Nachdenken zu bringen.
Freitag, 19. Oktober 2012
Zitat des Tages
“… letztendlich wurden zwei Weltkriege geführt, um eben das, eine dominante Rolle Deutschlands, zu verhindern.“
Henry Kissinger in seinem Artikel in der „Welt am Sonntag“ vom 23. Oktober 1994
Henry Kissinger in his article in the" Welt am Sonntag "of October 23, 1994
Donnerstag, 19. Juli 2012
Zitat des Tages
“Wenn England einmal so geschlagen darniederliegen sollte wie Deutschland nach dem Weltkrieg, dann wünschte ich mir für England einen Mann wie Adolf Hitler.”Winston Churchill, 1938
"If England should lie in ruins, once beaten, like Germany after World War, then I wished for England a man like Adolf Hitler."
Winston Churchill, 1938
"If England should lie in ruins, once beaten, like Germany after World War, then I wished for England a man like Adolf Hitler."
Winston Churchill, 1938
Sonntag, 1. April 2012
Zitat des Tages
„Wir haben auf Euch als Befreier gewartet und Ihr seid als Plünderer und puritanische Schulmeister gekommen; Ihr habt verkündet, dass Ihr uns Menschlichkeit und Demokratie bringen wolltet, und dann setzt Ihr das Recht außer Kraft, verurteilt ein ganzes Volk zum Verhungern ... “
Franz Josef Strauß - 1915 – 1988 (als stellv. Landrat von Schongau 1946)
"We have been waiting for you as liberators and you came as raiders and Puritan schoolmaster, you've announced that you wanted us to bring humanity and democracy, and then you set the right override an entire nation doomed to starvation ..."
Franz Josef Strauß - 1915 – 1988 (as vice district magistrate of Schongau 1946)
Freitag, 16. März 2012
Zitat des Tages
“Wenn England einmal so geschlagen darniederliegen sollte wie Deutschland nach dem Weltkrieg, dann wünschte ich mir für England einen Mann wie Adolf Hitler.”
Winston Churchill, 1938
"If England should lie in ruins, once beaten, like Germany after World War, then I wished for England a man like Adolf Hitler."
Winston Churchill, 1938
Winston Churchill, 1938
"If England should lie in ruins, once beaten, like Germany after World War, then I wished for England a man like Adolf Hitler."
Winston Churchill, 1938
Montag, 13. Februar 2012
Zitat des Tages
"Wer das Weinen verlernt hat, der lernte es wieder beim Untergang Dresdens."
Gerhart Hauptmann, deutscher Schriftsteller (1862 - 1946)
"Who forgot a crying, it learned again with the fall of Dresden."
Gerhart Hauptmann, German writer (1862 - 1946)
Gerhart Hauptmann, deutscher Schriftsteller (1862 - 1946)
"Who forgot a crying, it learned again with the fall of Dresden."
Gerhart Hauptmann, German writer (1862 - 1946)
Dresden 13. bis 15.02.1945
Statut des Internationalen Militärgerichtshofs (IMT)). In Artikel 6b dieses Statuts ist der Begriff des Kriegsverbrechens folgendermaßen bestimmt:
Kriegsverbrechen: nämlich Verletzungen der Kriegsrechte oder Gebräuche. Solche Verletzungen umfassen, ohne darauf beschränkt zu sein, Mord, Mißhandlungen oder Verschleppung der entweder aus einem besetzten Gebiet stammenden oder dort befindlichen Zivilbevölkerung zur Zwangsarbeit oder zu irgendeinem anderen Zwecke; Ermordung oder Mißhandlung von Kriegsgefangenen oder Personen auf hoher See; Tötung von Geiseln; Raub öffentlichen oder privaten Eigentums; mutwillige Zerstörung von Städten, Märkten und Dörfern oder jede durch militärische Notwendigkeit nicht gerechtfertigte Verwüstung
Aus der Haager Landkriegsordnung:
Art. 25 (Unverteidigte Städte)Es ist untersagt, unverteidigte Städte, Dörfer, Wohnstätten oder Gebäude, mit
welchen Mitteln es auch sei, anzugreifen oder zu beschießen.
Art. 26 (Warnungen vor Beschießungen)
Der Befehlshaber einer angreifenden Truppe soll vor Beginn der Beschießung, den
Fall eines Sturmangriffes ausgenommen, alles, was an ihm liegt, tun, um die
Behörden davon zu benachrichtigen.
Statute of the international military court yard (IMT)). In articles 6b of this statute the term of the war crime is as follows certain:
War crime: indeed injuries of the military laws or customs. Such injuries cover, without being limited to it, murder, abusing or displaced person either of the civilian population there originating from an occupied area or present to the hard labour or for any other purpose; Murder or abusing of prisoners of war or persons on high lake; Killing of hostages; Robbery of public or private property; deliberate destruction not devastation justified by cities, markets and villages or each by military necessity
Kriegsverbrechen: nämlich Verletzungen der Kriegsrechte oder Gebräuche. Solche Verletzungen umfassen, ohne darauf beschränkt zu sein, Mord, Mißhandlungen oder Verschleppung der entweder aus einem besetzten Gebiet stammenden oder dort befindlichen Zivilbevölkerung zur Zwangsarbeit oder zu irgendeinem anderen Zwecke; Ermordung oder Mißhandlung von Kriegsgefangenen oder Personen auf hoher See; Tötung von Geiseln; Raub öffentlichen oder privaten Eigentums; mutwillige Zerstörung von Städten, Märkten und Dörfern oder jede durch militärische Notwendigkeit nicht gerechtfertigte Verwüstung
Aus der Haager Landkriegsordnung:
Art. 25 (Unverteidigte Städte)Es ist untersagt, unverteidigte Städte, Dörfer, Wohnstätten oder Gebäude, mit
welchen Mitteln es auch sei, anzugreifen oder zu beschießen.
Art. 26 (Warnungen vor Beschießungen)
Der Befehlshaber einer angreifenden Truppe soll vor Beginn der Beschießung, den
Fall eines Sturmangriffes ausgenommen, alles, was an ihm liegt, tun, um die
Behörden davon zu benachrichtigen.
Statute of the international military court yard (IMT)). In articles 6b of this statute the term of the war crime is as follows certain:
War crime: indeed injuries of the military laws or customs. Such injuries cover, without being limited to it, murder, abusing or displaced person either of the civilian population there originating from an occupied area or present to the hard labour or for any other purpose; Murder or abusing of prisoners of war or persons on high lake; Killing of hostages; Robbery of public or private property; deliberate destruction not devastation justified by cities, markets and villages or each by military necessity
From that Hague Land Warfare Convention:
Art. 25 (not defend cities) It is forbidden to attack or fire at not defend cities,
villages, dwellings or buildings, with whatever means it is.
Art. 26 (warnings of bombardments) The commander of of an attacking troop is before beginning of the bombardment, which case of an assault exceptionally, do everything that is because of it, in order to inform the authorities of it.
Montag, 6. Februar 2012
Nachkriegsverbrechen V
Prag und Theresienstadt, Mißhandlungen von alten Frauen
Bericht von Anna Seidel Bericht vom 4. 7. 1947
Ich bin 67 Jahre alt, Ing.-Witwe und seit 40 Jahren in ein und demselben Hause in Prag XVI-Smichow, Hollergasse 16, wohnhaft gewesen. Ich hatte in all diesen Jahren niemals und mit niemanden den geringsten Streit oder Meinungsverschiedenheit, weder sachlich noch politisch, auf welchem Gebiete ich mich niemals und in keiner Weise betätigt hatte. Trotzdem holten mich am 9. Mai um 3 Uhr vier Zivilisten mit aufgepflanztem Gewehr (Partisanen) aus meiner Wohnung. Im Hausflur standen 4 ältere Frauen mit dem Gesicht an der Wand, "Hände hoch", hinter jeder ein Mann mit Gewehr. Es waren dabei Frau Kogert, Ob.-Ing.-Witwe, 67 Jahre alt, Frau Arbes, Prof.-Witwe, 70 Jahre alt und deren Tochter, alle wohnhaft in den umliegenden Häusern. Man führte uns in die Vorstadt Radlitz in eine Fabrik, wo man uns alles, aber wirklich alles abnahm, was wir besaßen: Geld, Wertpapiere, Schmuck etc. Man maltraitierte uns, mit Füßen wurde auf unsere Rücken getreten und schlug uns so, daß wir noch Wochen nachher keinen einzigen weißen Fleck am Körper hatten. Man schnitt uns in der rohesten Weise die Haare ab, malte uns mit schwarzer Farbe ein Hakenkreuz auf die Stirn, dann begoß man uns mit einigen Kübeln kalten Wassers, lud uns auf einen Lastwagen, auf dem wir knieen mußten und führte uns so langsam durch die Straßen, wobei wir ununterbrochen weiter geschlagen wurden, während wir selbst laut rufen mußten: "My jsme Hitler-kurvy" = "Wir sind Hitler-Huren", und wenn ihnen dies nicht genügend laut und überzeugend genug klang, sausten weitere Hiebe im verstärkten Maße auf unsere Körper nieder, auf wehr- und hilflose Greisinnen! So gelangten wir endlich zur Polizeidirektion, wo wir die ganze Nacht in den nassen Kleidern im Hof zubringen mußten und früh ins Gefängnis nach Pankratz geschafft wurden, wo wir 4 Wochen verblieben. Nach dieser Zeit kamen wir im offenen Kohlenwagen in die kleine Festung "Theresienstadt", wo wir ein Jahr verblieben, eingesperrt hinter Gitterfenstern und wo man schwerste körperliche Arbeit von uns forderte: Kohlen verladen am Bahnhof, desgleichen Bretter, Möbelstücke, Kasernen aufräumen, überfüllte Klosetts, deren Zutrittstür man kaum mehr öffnen konnte, reinigen, in Typhus-Baracken ohne geringsten Schutz oder Vorsichtsmaßnahmen unter unbeschreiblichen Verhältnissen Dienst tun. Dies alles im gestreiften Sträflingsanzug, den wir sofort nach unserer Einlieferung bekamen, nachdem man uns gezwungen hatte, uns vollständig zu entkleiden und unsere Kleider und Wäschestücke wahllos auf einen Haufen zu werfen, natürlich auf Nimmer-Wiedersehen!
Grauenhaft war das Martyrium der Männer (in spitzen Schottersteinen mußten sie sich wälzen und kriechen und wenn sie nicht rasch genug vorwärts kamen, wurden sie mit Fußtritten traktiert). Grauenhaft das Hinsterben der Menschen am laufenden Band! Unsere Nahrung bestand aus ½ l Wassersuppe täglich, meist keine oder nur wenig Kartoffeln, 200 g Brot und schwarzem, bitterem Kaffee. Erst ganz zum Schluß bekamen wir zusätzlich etwas Zucker und Margarine, was auf baldige Entlassung schließen ließ, womit wir uns auch nicht getäuscht hatten, denn Mitte Mai kam die Erlösung.
Diesen meinen Bericht bin ich bereit, zu jeder Stunde den verantwortlichen Stellen gegenüber unter Eid zu bekräftigen.
Prague and Theresienstadt, Abusing of old women
Report by Anna Seidel report of 7/4/1947
I was resident 67 years old, an engineer - widow and for 40 years in the same house in Prague XVI Smichow, Hollergasse 16. I had in all these years never and with nobody the smallest controversy or difference of opinion, neither essentially nor politically, on which areas I had worked never and in no way. Nevertheless me on 9 May at 3 o'clock four civilians got also to up-planted rifle (partisans) from my dwelling. In the hall 4 older women with the face at the wall were located, "Hands highly !" , behind everyone a man with rifle. Were thereby Mrs. Kogert whether. - Engineer - Widow, 67 years old, Mrs. Arbes, Professor - widow, 70 years old and their daughter, everything resident in the surrounding houses. One led us into the suburb Radlitz into a factory, where one really removed us everything, but everything, which we possessed: Money, securities, decoration etc. one maltraitierte us, with feet on our backs was stepped and struck us in such a way that we had still weeks afterwards not one white mark at the body. One cut in the rohesten way the hair to us off, painted us with black color a swastika on the forehead, then one filled excavator buckets of cold water over us, loaded us on a truck, on which we had to knieen and led us so slowly by the roads, whereby we were continuously continued to strike, while we ourselves had to call loud: " My jsme Hitler kurvy" = " We are Hitler Prostitute" , and if this sufficient loud and convincing did not sound enough to them, further blows in the intensified measure rushed on our bodies down, on resistance and helpless old women! Thus we arrived finally to police headquarters, where we had to wait the whole night in the wet dresses in the yard and early in the prison after Pankratz were created, where we remain to 4 weeks. To this time we came in the open coal car into the small fortress " Theresienstadt" , where we remain one year, locked up lattice bars and where one demanded hardest manual labor of us: Coals shipped at the station, in the same way boards, pieces of furniture, barracks clear up, overcrowded closets, whose admission door one could open hardly more, clean, in typhoid fever barracks without smallest protection or precautionary measures under indescribable conditions service do. All of this in the touched convict suit, which we immediately got after our admission, after one had forced us to undress us completely and to throw our dresses and pieces of laundry indiscriminately on a heap, naturally on taking he seeing again!
The martyrdom of the men was terrible (in pointed crushed stones they had to roll and creep and if they did not come rapidly enough forward, they were traktiert with kicks). Terribly the die of humans at the current volume! Our food consisted of ½ l water soup daily, usually no or only few potatoes, 200 g bread and black, bitter coffee. In the end we only completely got additionally something sugars and margarine, which suggested imminent dismissal, with which we had not also been mistaken, because in the middle of came May the release.
These mean report am ready I to affirm at any time the responsible person places in relation to under oath.
Bericht von Anna Seidel Bericht vom 4. 7. 1947
Ich bin 67 Jahre alt, Ing.-Witwe und seit 40 Jahren in ein und demselben Hause in Prag XVI-Smichow, Hollergasse 16, wohnhaft gewesen. Ich hatte in all diesen Jahren niemals und mit niemanden den geringsten Streit oder Meinungsverschiedenheit, weder sachlich noch politisch, auf welchem Gebiete ich mich niemals und in keiner Weise betätigt hatte. Trotzdem holten mich am 9. Mai um 3 Uhr vier Zivilisten mit aufgepflanztem Gewehr (Partisanen) aus meiner Wohnung. Im Hausflur standen 4 ältere Frauen mit dem Gesicht an der Wand, "Hände hoch", hinter jeder ein Mann mit Gewehr. Es waren dabei Frau Kogert, Ob.-Ing.-Witwe, 67 Jahre alt, Frau Arbes, Prof.-Witwe, 70 Jahre alt und deren Tochter, alle wohnhaft in den umliegenden Häusern. Man führte uns in die Vorstadt Radlitz in eine Fabrik, wo man uns alles, aber wirklich alles abnahm, was wir besaßen: Geld, Wertpapiere, Schmuck etc. Man maltraitierte uns, mit Füßen wurde auf unsere Rücken getreten und schlug uns so, daß wir noch Wochen nachher keinen einzigen weißen Fleck am Körper hatten. Man schnitt uns in der rohesten Weise die Haare ab, malte uns mit schwarzer Farbe ein Hakenkreuz auf die Stirn, dann begoß man uns mit einigen Kübeln kalten Wassers, lud uns auf einen Lastwagen, auf dem wir knieen mußten und führte uns so langsam durch die Straßen, wobei wir ununterbrochen weiter geschlagen wurden, während wir selbst laut rufen mußten: "My jsme Hitler-kurvy" = "Wir sind Hitler-Huren", und wenn ihnen dies nicht genügend laut und überzeugend genug klang, sausten weitere Hiebe im verstärkten Maße auf unsere Körper nieder, auf wehr- und hilflose Greisinnen! So gelangten wir endlich zur Polizeidirektion, wo wir die ganze Nacht in den nassen Kleidern im Hof zubringen mußten und früh ins Gefängnis nach Pankratz geschafft wurden, wo wir 4 Wochen verblieben. Nach dieser Zeit kamen wir im offenen Kohlenwagen in die kleine Festung "Theresienstadt", wo wir ein Jahr verblieben, eingesperrt hinter Gitterfenstern und wo man schwerste körperliche Arbeit von uns forderte: Kohlen verladen am Bahnhof, desgleichen Bretter, Möbelstücke, Kasernen aufräumen, überfüllte Klosetts, deren Zutrittstür man kaum mehr öffnen konnte, reinigen, in Typhus-Baracken ohne geringsten Schutz oder Vorsichtsmaßnahmen unter unbeschreiblichen Verhältnissen Dienst tun. Dies alles im gestreiften Sträflingsanzug, den wir sofort nach unserer Einlieferung bekamen, nachdem man uns gezwungen hatte, uns vollständig zu entkleiden und unsere Kleider und Wäschestücke wahllos auf einen Haufen zu werfen, natürlich auf Nimmer-Wiedersehen!
Grauenhaft war das Martyrium der Männer (in spitzen Schottersteinen mußten sie sich wälzen und kriechen und wenn sie nicht rasch genug vorwärts kamen, wurden sie mit Fußtritten traktiert). Grauenhaft das Hinsterben der Menschen am laufenden Band! Unsere Nahrung bestand aus ½ l Wassersuppe täglich, meist keine oder nur wenig Kartoffeln, 200 g Brot und schwarzem, bitterem Kaffee. Erst ganz zum Schluß bekamen wir zusätzlich etwas Zucker und Margarine, was auf baldige Entlassung schließen ließ, womit wir uns auch nicht getäuscht hatten, denn Mitte Mai kam die Erlösung.
Diesen meinen Bericht bin ich bereit, zu jeder Stunde den verantwortlichen Stellen gegenüber unter Eid zu bekräftigen.
Prague and Theresienstadt, Abusing of old women
Report by Anna Seidel report of 7/4/1947
I was resident 67 years old, an engineer - widow and for 40 years in the same house in Prague XVI Smichow, Hollergasse 16. I had in all these years never and with nobody the smallest controversy or difference of opinion, neither essentially nor politically, on which areas I had worked never and in no way. Nevertheless me on 9 May at 3 o'clock four civilians got also to up-planted rifle (partisans) from my dwelling. In the hall 4 older women with the face at the wall were located, "Hands highly !" , behind everyone a man with rifle. Were thereby Mrs. Kogert whether. - Engineer - Widow, 67 years old, Mrs. Arbes, Professor - widow, 70 years old and their daughter, everything resident in the surrounding houses. One led us into the suburb Radlitz into a factory, where one really removed us everything, but everything, which we possessed: Money, securities, decoration etc. one maltraitierte us, with feet on our backs was stepped and struck us in such a way that we had still weeks afterwards not one white mark at the body. One cut in the rohesten way the hair to us off, painted us with black color a swastika on the forehead, then one filled excavator buckets of cold water over us, loaded us on a truck, on which we had to knieen and led us so slowly by the roads, whereby we were continuously continued to strike, while we ourselves had to call loud: " My jsme Hitler kurvy" = " We are Hitler Prostitute" , and if this sufficient loud and convincing did not sound enough to them, further blows in the intensified measure rushed on our bodies down, on resistance and helpless old women! Thus we arrived finally to police headquarters, where we had to wait the whole night in the wet dresses in the yard and early in the prison after Pankratz were created, where we remain to 4 weeks. To this time we came in the open coal car into the small fortress " Theresienstadt" , where we remain one year, locked up lattice bars and where one demanded hardest manual labor of us: Coals shipped at the station, in the same way boards, pieces of furniture, barracks clear up, overcrowded closets, whose admission door one could open hardly more, clean, in typhoid fever barracks without smallest protection or precautionary measures under indescribable conditions service do. All of this in the touched convict suit, which we immediately got after our admission, after one had forced us to undress us completely and to throw our dresses and pieces of laundry indiscriminately on a heap, naturally on taking he seeing again!
The martyrdom of the men was terrible (in pointed crushed stones they had to roll and creep and if they did not come rapidly enough forward, they were traktiert with kicks). Terribly the die of humans at the current volume! Our food consisted of ½ l water soup daily, usually no or only few potatoes, 200 g bread and black, bitter coffee. In the end we only completely got additionally something sugars and margarine, which suggested imminent dismissal, with which we had not also been mistaken, because in the middle of came May the release.
These mean report am ready I to affirm at any time the responsible person places in relation to under oath.
Dienstag, 31. Januar 2012
Zitat des Tages
"Wir sind bereit, mit dem Teufel einen Pakt abzuschließen, wenn er uns im Kampf gegen Hitler hilft.
Hört ihr: Gegen Deutschland, nicht nur gegen Hitler.
Das deutsche Blut wird in einem kommenden Krieg in solchen Strömen vergossen werden, wie dies seit Entstehung der Welt noch nicht gesehen worden ist."
Die Warschauer Zeitung "Depesza" vom 20. August 1939
"We are ready to lock with the devil a pact if it helps us in the fight against Hitler. You hear: Against Germany, not only against Hitler.
The German blood will be poured in a coming war in such rivers, as this was not seen since emergence of the world yet."
The Warsaw newspaper " Depesza" from 20 August 1939
Hört ihr: Gegen Deutschland, nicht nur gegen Hitler.
Das deutsche Blut wird in einem kommenden Krieg in solchen Strömen vergossen werden, wie dies seit Entstehung der Welt noch nicht gesehen worden ist."
Die Warschauer Zeitung "Depesza" vom 20. August 1939
"We are ready to lock with the devil a pact if it helps us in the fight against Hitler. You hear: Against Germany, not only against Hitler.
The German blood will be poured in a coming war in such rivers, as this was not seen since emergence of the world yet."
The Warsaw newspaper " Depesza" from 20 August 1939
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