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Die Lügen der Parteien von gestern

Die Lügen der Parteien von gestern
Das haben in den 50er Jahren CDU und SPD ihren Wählern versprochen !!
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Mittwoch, 29. August 2012

Bombe mit Zeitzünder in München gesprengt

Im Münchener Nobelviertel Schwabing mußte eine Bombe aus dem 2.Weltkrieg gesprengt werden, da sie nicht entschärft werden konnte.

Die Presse berichtet von einem "ungewöhlichen" Zündmechanismus. Gemeint ist ein chemischer Zeitzünder. Weiter unten spricht "Die Welt" davon, dass 10 Prozent der Sprengbomben mit diesem Zeitzünder ausgestattet waren. So "ungewöhnlich" ist dieser Zündmechanismus also doch nicht!
In unserem heutigen verblödeten und gehirngewaschenen Deutschland fragt sich niemand mehr, warum Bomben mit Zeitzündern ausgestattet wurden!
Die Erklärung ist einfach: Die Bomben sollten explodieren wenn Rettungskräfte dabei waren Verschüttete und Verletzte zu bergen und Feuerwehrleute dabei waren Brände zu löschen. Es sollten gezielt die Menschen getötet werden, die dabei waren Menschenleben zu retten oder Brände zu löschen. Wenn dies kein Kriegsverbrechen erster Güte ist! Soviel zur "Menschlichkeit" unserer "Befreier".

Bericht in "Welt.de" siehe hier:

http://www.welt.de/vermischtes/article108846792/Muenchner-Bombe-gesprengt-Flammen-auf-den-Daechern.html

Sonntag, 19. Februar 2012

Nachkriegsverbrechen VIII

Blutbad im Lager Scharnhorstschule
Bericht: Hildegard Hurtinger Bericht vom 6. 11. 1946 (Prag)

Ich lebte mit einer Unterbrechung von 5 Jahren - von 1938-1942, in welcher Zeit ich in Teplitz wohnte - seit 1923 in Prag. Am 5. 5. 1945 wurde ich aus meiner Wohnung vom tschechischen Pöbel abgeführt und unter Prügeln und Kolbenschlägen an den Haaren ungefähr 500 Meter weit in die Scharnhorstschule geschleppt. Dort wurde ich vollkommen beraubt, sodaß mir nur Strümpfe und Kleid gelassen wurden. Ich wurde sofort von einer tschechischen Kommissarin einem Verhör unterzogen, bei dem mir zur Last gelegt wurde, ich hätte im Jahre 1942, als ich gar nicht in Prag war, 16 tschechische Personen ins KZ gebracht, die dort umgekommen sein sollten. Bei jeder Verneinung wurde ich geohrfeigt. Dann wurde ich in die sogenannte Separation gebracht, wo ich und meine Mithäftlinge, Männer und Frauen, auf das Grausamste mißhandelt wurden. In der Nacht wurden wiederholt alle Häftlinge auf den Hof geholt, dort zu je 10 Männern, Frauen und Kindern - darunter auch meine 2 Brüder mit Familien - abgezählt, die vor den Augen der übrigen Häftlinge erschossen wurden. Das jüngste Kind meines Bruders war 5 Monate alt. Dann mußten wir Gräber schaufeln, die Leichen ausziehen und eingraben. Auch sonst wurde ständig bei Tag und Nacht wahllos in die Häftlinge hineingeschossen, wobei Tausende ums Leben kamen. Bei einer solchen Gelegenheit wurde auch ich durch einen Streifschuß am Hals verwundet. Ich blieb einen Tag und eine Nacht unter den Leichen liegen, da ich es nicht wagte, aufzustehen. Dann stiegen Revolutionsgardisten über die Leichen und stachen blindlings mit dem Seitengewehr in die noch Lebenden. Dabei erhielt ich einen Bajonettstich in die linke Hand. Wir bekamen in der Separation nichts zu essen. Kindern wurden Spucknäpfe als Mahlzeiten vorgesetzt. Die Kinder, die diese zurückwiesen, wurden geschlagen. Schwangere Frauen wurden von bewaffneten Tschechinnen aus den Zellen geholt, auf den Hof geführt, dort ausgezogen und verprügelt, darauf in Aborte gesteckt und solange geprügelt, bis die Bäuche platzten. Ich selbst mußte mithelfen, die auf diese Weise umgekommenen Frauen wegzuschaffen. Durch viele Tage waren es täglich mindestens 10 Frauen, die auf diese Weise ums Leben kamen. Bei Tage wurden Gruppen von 6-8 Frauen in die St. Gotthardskirche zur Arbeit geführt. Dort mußten wir die dort schon in Verwesung übergegangenen Leichen küssen, auf Haufen zusammenschlichten und den Boden der Kirche von dem dort fließenden Blut reinlecken. Tschechischer Pöbel führte dabei die Aufsicht und verprügelte uns auch. Das dauerte Tage hindurch an. Ich sah auch, wie deutschen Männern, darunter auch einem Ingenieur Färber von der deutschen technischen Hochschule, mit Kerzen das Hakenkreuz in die Handflächen eingebrannt wurde.
Am 20. 5. 1945 wurden wir zur Arbeit auf den Wenzelsplatz geführt. Dort wurden vor unseren Augen deutsche Jungen und Mädel und auch Soldaten an den Füßen an Kandelabern und Bäumen lebend aufgehängt, mit Petroleum übergossen und angezündet. Ich selbst war bis zum 20. 9. 1945 in der Scharnhorstschule. Die Grausamkeiten erstreckten sich über die ganze Zeit ohne Unterbrechung. Dann wurde ich nach Pankratz überführt und von dort aus in der Philipps-Fabrik in Prag zur Arbeit eingesetzt. Am 6. 11. 1945 wurde ich von dem dortigen Lagerführer auf das Gemeinste mit Gummiknüppeln verprügelt, weil ich den Wunsch geäußert hatte, in die Kirche zu gehen. Es war mein Hochzeitstag. Später hat sich die Behandlung und auch Verpflegung wesentlich gebessert.






Bloodbath in the camp Scharnhorst - school
 Report: Hildegard Hurtinger report from the 6th 11. 1946 (Prague)
 I lived with an interruption of 5 years - of 1938-1942, in which time I lived in Teplitz - since 1923 in Prague. On 5/5/1945 I was exhausted from my dwelling by the Czech Partisans and dragged under flogging and piston impacts at the hair approximately 500 meters far into the Scharnhorst school. There I was robbed perfectly, so that only socks and dress were left to me. I would have brought 16 Czech persons to Czech commissioner from one cross-examine immediately submitted, with which to the load one put to me, I in the year 1942, when I at all was not in Prague, in the KZ, which should have died there. With each denial I was struck. Then I was brought into the so-called Separation, where I and my fellow prisoners, men and wives, on which cruelest ones were abused. At the night repeats all prisoners on the yard gotten, there to ever 10 men, and children - under it also my 2 brothers with families - counted women, who were shot before the eyes of the remaining prisoners. The youngest child of my brother was 5 months old.
Then we had to dig graves, which take off and entrench corpses. Also otherwise at day and night into the prisoners was constantly shot indiscriminately, whereby thousands died. At such an opportunity also I was wounded by a touching shot at the neck. I remained being one day and one night under the corpses, since I did not dare it to rise. Then rose partisans over the corpses and stung blindly with the bayonet into the still living persons. I received a bayonet pass into the left hand.
We did not get in the Separation anything to eat. Spitting cups were set forward to children as meals. The children, who rejected these, were struck. Pregnant women were put by armed Czech women from the cells gotten, on which led, there taken off and lambasts yard, on it into toilets and flogged until the bellies burst. I had to help to remove the women died in this way. By many days there was daily at least 10 women, who died in this way. At day groups were led by 6-8 women into the St. Gotthard church to the work. There we had to kiss there the corpses changed over in decay, on heaps of together-simple and the ground of the church of the blood clean-leaking flowing there. Czech one partisans led thereby the supervision and lambasted us also. That persisted through days. I saw also, like German men, under it also to an engineer Färber by the German technical university, with candles the swastika into the palms was burned.
To 20. 5. 1945 we were led to the work on the Wenzelsplatz. There before our eyes German boys and girl and also soldiers at the feet at lanterns and trees were living hung up, poured over and ignited with petroleum. I was up to 20. 9. 1945 in the Scharnhorst school. Cruelties extended over the whole time without interruption.
Then I was transferred after Pankratz and used from there out in the Philipps factory in Prague to the work. On the 6th 11. 1945 I was lambasted by the there camp leader on the Gemeinste with rubberclub, because I had expressed the desire to go into the church. It was my wedding day. Later the treatment and also food supply improved substantially.


      

Mittwoch, 15. Februar 2012

Nachkriegsverbrechen VII

Aus dem Bericht von Martha Halke über die Niedermetzelung der Deutschen in Prag (Ostdeutsche Passion. Father Reichenberger, Westland-Verlag, Düsseldorf):
"Auf der Flucht vor den Bolschewiken kam ich aus dem Osten mit meiner neunjährigen Tochter Mitte April 1945 nach Prag und nahm bei meiner Schwester in Prag-Weinberge 6 Zuflucht. Am 5. Mai begann die Verfolgung der Deutschen in Prag ... Was über uns hereinbrach, war zu furchtbar und bestialisch, als daß es mit bloßen Worten wiedergegeben werden könnte ... Die tschechische Bevölkerung rief trunken vor Haß: 'Erschlagt die deutschen Bestien, erschießt sie!' ... Man schnitt den Deutschen mit Rasiermessern Hakenkreuze in den Rücken und in andere Körperteile ... Es war nicht nur die Unterschichte des tschechischen Volkes, die sich bei diesen ungeheuerlichen Grausamkeiten beteiligte, auch viel Intelligenz war fest am Werk dabei ... Auf dem Karlsplatz und in der Rittergasse wurden gefangene Deutsche mit dem Kopf nach unten an die Laternen gehängt, mit Benzin angegossen und lebendig verbrannt ... Meine Mutter wurde zum Barrikadenbau getrieben. Ein junger Tscheche schlug ihr mit dem Gewehrkolben so lange auf die Hand, bis sie gebrochen schlaff herunterhing, weil sie seinem Befehl, mit den blanken Händen in einem Haufen Glasscherben zu wühlen, nicht schnell genug nachgekommen war ... Dann wurden ihr von einem 14jährigen Lausejungen die Kopfhaare abgeschnitten, wofür sie ihm zum Danke die Hand küssen mußte. Dann mußte sie trotz der gebrochenen Hand noch Steine tragen und wurde, weil sie den Befehl nicht ausführen konnte, so lange geschlagen, bis sie liegenblieb ...
Die Baracken der deutschen Wehrmachtshelferinnen wurden erbrochen und die Mädchen von tschechischen Frauen zu Tode getrampelt. Rote-Kreuz-Schwestern ließ man im Hemd über den Wenzelsplatz und die Fochstraße zum Wolschaner Friedhof laufen, wo sie mit Maschinengewehren erschossen wurden. Die Verwundeten trieb man aus den Lazaretten und ließ sie in den Gassen durch eine immer ärger tobende Menge Spießruten laufen."





From the report of Martha Halke over the murder of the Germans in Prague
(East German passion. Father Reichenberger, Westland publishing house, Duesseldorf):

" On the escape before the Bolshevik I came from the east with my daughter of nine years in the middle of April 1945 to Prague and took with my sister into Prague vineyards 6 refuge. On 5 May the pursuit of the Germans in Prague began… Which over us fallow, was too terribly, that it could be shown with bare words… the Czech population called trunken before hate: ' Kill the German Bestien, she shoots! ' … One cut the German with razors of swastikas in the backs and into other parts of the body… It was not only the lower layers of the Czech people, which took part with these enormous cruelties, also much intelligence was firmly at the work thereby… at the Karl place and in the knight lane caught Germans with the head to the lanterns was hung downward, with gasoline cast on and alive burned… My mother was driven to the building of barricades. A young Czech struck it with the rifle so for a long time on the hand, until it down-hung broken flabby, because it had not followed its instruction to root with the bright hands in a heap of fragments of glass fast enough… then became it of 14 year old louse boys the heathairs cut off, for which it had to kiss it to the thanks the hand. Then it had to carry despite the broken hand still stones and, because they would not drive the instruction out could, was so for a long time struck, until it remained lying… The barracks of the German armed forces aids were vomited and the girls from Czech women to death trampled. Red cross sisters let one in the shirt over the Wenzelsplatz and the Fochstraße to the Wolschaner cemetery run, where they were shot with machine guns. One drove and let the wounded ones from the military hospitals her in the lanes by one annoyance raving quantity of Spieß rods always run."

   

Montag, 13. Februar 2012

Zitat des Tages

"Wer das Weinen verlernt hat, der lernte es wieder beim Untergang Dresdens."

Gerhart Hauptmann, deutscher Schriftsteller (1862 - 1946)



"Who forgot a crying, it learned again with the fall of Dresden."

Gerhart Hauptmann, German writer (1862 - 1946)

    

Dresden 13. bis 15.02.1945

Statut des Internationalen Militärgerichtshofs (IMT)). In Artikel 6b dieses Statuts ist der Begriff des Kriegsverbrechens folgendermaßen bestimmt:


Kriegsverbrechen: nämlich Verletzungen der Kriegsrechte oder Gebräuche. Solche Verletzungen umfassen, ohne darauf beschränkt zu sein, Mord, Mißhandlungen oder Verschleppung der entweder aus einem besetzten Gebiet stammenden oder dort befindlichen Zivilbevölkerung zur Zwangsarbeit oder zu irgendeinem anderen Zwecke; Ermordung oder Mißhandlung von Kriegsgefangenen oder Personen auf hoher See; Tötung von Geiseln; Raub öffentlichen oder privaten Eigentums; mutwillige Zerstörung von Städten, Märkten und Dörfern oder jede durch militärische Notwendigkeit nicht gerechtfertigte Verwüstung

Aus der Haager Landkriegsordnung:

Art. 25
(Unverteidigte Städte)
Es ist untersagt, unverteidigte Städte, Dörfer, Wohnstätten oder Gebäude, mit
welchen Mitteln es auch sei, anzugreifen oder zu beschießen.

Art. 26 (Warnungen vor Beschießungen)
Der Befehlshaber einer angreifenden Truppe soll vor Beginn der Beschießung, den
Fall eines Sturmangriffes ausgenommen, alles, was an ihm liegt, tun, um die
Behörden davon zu benachrichtigen.



Statute of the international military court yard (IMT)). In articles 6b of this statute the term of the war crime is as follows certain:


War crime: indeed injuries of the military laws or customs. Such injuries cover, without being limited to it, murder, abusing or displaced person either of the civilian population there originating from an occupied area or present to the hard labour or for any other purpose; Murder or abusing of prisoners of war or persons on high lake; Killing of hostages; Robbery of public or private property; deliberate destruction not devastation justified by cities, markets and villages or each by military necessity
 
 
From that Hague Land Warfare Convention:
 
Art. 25 (not defend cities) It is forbidden to attack or fire at not defend cities,
villages, dwellings or buildings, with whatever means it is.
 
Art. 26 (warnings of bombardments) The commander of of an attacking troop is before beginning of the bombardment, which case of an assault exceptionally, do everything that is because of it, in order to inform the authorities of it.
 
 


 
 

Samstag, 11. Februar 2012

Zitat des Tages

“Ich möchte keine Vorschläge hören, wie wir die Kriegswirtschaft
sowie die Maschinerie außer Gefecht setzen können,
ich möchte Vorschläge haben, wie wir die deutschen Flüchtlinge
bei ihrem Entkommen aus Breslau braten können."
Churchill, Winston (1874-1965), britischer Premierminister


”I would not like to hear proposals, like we the wartime economy
as well as the machinery except combat to set know,
I would like to have proposals, like we the German refugees
when their escaping from Breslau to roast can.”
Churchill, Winston (1874-1965), British prime minister

Montag, 30. Januar 2012

Nachkriegsverbrechen IV

Maria Benatzky gibt an (Kern, Das andere Lidice, S. 224):

"Ich befand mich am 30. Juli 1945 in einem Friseurgeschäft am Marktplatz in Aussig, wo ich den Platz übersehen konnte. Ich sah, wie tschechische Eisenbahner in Uniform und tschechische Zivilisten die Deutschen, die ja alle Armbinden tragen mußten, jagten. Zu 30 und 40 stürzten sie immer auf ein Opfer, schlugen es zu Boden und traten es mit Füßen, bis es liegenblieb. Kopf und Gesicht waren dann nur mehr eine blutige, unförmige Masse. Unter den Opfern befanden sich auch Frauen und Mädchen ... Ich hörte die Todesschreie eines Mädchens und sah, wie es niedergetrampelt wurde ... 30—50 deutsche Arbeiter wurden auf den Brückenplatz geworfen und von tschechischen Soldaten mit Maschinengewehren hineingeschossen, solange sich einer noch rührte. Viele Deutsche wurden in schwerverletztem Zustande in die Elbe geworfen und beschossen, wenn sie aus dem Wasser auftauchten ... Wenigstens 600 Deutsche haben an diesem Tage in Aussig das Leben verloren."



Maria Benatzky gives on (Kern , The other Lidice, P. 224):
"I was on 30 July 1945 in a hairdresser business at the market place in Aussig, where I could ignore the place. I saw, how Czech railroadmen hunted the Germans, which had to carry all armlets, in uniform and Czech civilians. To 30 and 40 they always fell on a victim, struck it to ground and stepped it with feet, until it remained lying. Head and face were then only more a bloody, shapeless mass. Among the victims also women and girls were… I heard the death cries of a girl and saw, like it were down-trampled… 30-50 German workers on the bridge place were thrown and by Czech soldiers with machine guns shot in, as long as one agitated itself. Many Germans were thrown and fired in seriously injured into the Elbe river, if they emerged from the water… at least 600 Germans have on this day in Aussig the life lost."

   

Sonntag, 22. Januar 2012

Nachkriegsverbrechen II

Augenzeugenbericht einer deutschen Frau aus Aussig:

"Ich kam am 4. August 1945 auf der Flucht nach Deutschland von Dux nach Aussig und nächtigte dort bei tschechischen Bekannten, deren Haus unmittelbar an der Elbe lag. Am 5. August um 11 Uhr vormittags war die ganze Stadt auf den Beinen. Aus einem Konzentrationslager in der Nähe wurden die deutschen Frauen und Kinder herangebracht. Ich beobachtete den Zug aus einem Fenster des zweiten Stockwerkes, was nicht auffiel, da sämtliche Fenster von tschechischen Zuschauern dicht besetzt waren. Unter ohrenbetäubendem Gejohle bewegte sich der Zug, der ausnahmslos aus Frauen und Kindern bestand, darunter eine große Zahl in Kinderwagen, zur Elbebrücke.
Hier wurden den Frauen, soweit es sich um jüngere handelte, sämtliche Kleider vom Leibe gerissen und die Arme mit eigenen Kleidungsstücken am Rücken zusammengebunden. Verzweifelte, die sich zu wehren versuchten, wurden noch auf der Brücke angeschossen und dann über die Brücke in die Elbe gestoßen. Die ersten Ertränkungen erfolgten um 11 Uhr 20 Minuten und dauerten ununterbrochen bis ungefähr um 16 Uhr. Am rechten Elbeufer waren, soweit ich feststellen konnte, brückenabwärts, eine große Anzahl von Zivilisten mit Gewehren und Maschinengewehren postiert. Daneben gab es zahlreiche Angehörige des zivilen nationalen Ordnungsdienstes, alle schwer bewaffnet. Die Frauen waren, wie mir Tschechen erzählten, bereits um vier Uhr früh aus dem Lager geholt worden. Die Frauen gehörten allen Bevölkerungsklassen an. Alle ihre Männer waren bereits mehrere Wochen vorher ins Landesinnere abtransportiert worden. Bei der Aushebung der Frauen wurde keinerlei Rücksicht auf Parteizugehörigkeit oder nicht genommen. Kinder in Kinderwagen — häufig stieß man auch die Mutter noch in den Kinderwagen hinein — wurden in den Strom gestoßen. Ich selbst mußte mehrere Tage im Hause bleiben, da diesen furchtbaren Ausschreitungen noch weitere Treibjagden auf die Deutschen folgten und ein Teil der Bevölkerung den Eindruck von unter einem Blutrausch stehenden Volltrunkenen machte."


Eye witness account of a German woman from Aussig:


 
" I came on 4 August 1945 on the escape to Germany von Dux to Aussig and stayed overnight there with Czech acquaintance, whose house was located directly at the Elbe river. On 5 August at 11 o'clock in the morning was the whole city on the legs. From a concentration camp in the proximity the German women and children were brought. I observed the course from a window of the second floor, which was not noticeable, since all windows were closely occupied by Czech spectators. Under deafening Shouting the course, which consisted without exception of women and children, moved among them a large number in buggies, to the Elbe riverbridge. Here the women, as far as it younger concerned, all dresses were torn of the body and the arms with own articles of clothing at the back were tied together. Despaired, to resist tried, still on the bridge by shots were injured and pushed then over the bridge into the Elbe river. The first drowning took place at 11 o'clock 20 minutes and lasted continuously to approximately at 16 o'clock. On the right Elbe riverbank were stationed, as far as I determine could, bridge downward, a large number of civilians with rifles and machine guns. Besides there was numerous member of the civilian national order service, everything heavily armed. The women were, like me Czechs told, already at four o'clock early from the camp gotten. The women belonged to all population classes. All their men had been already removed before several weeks in the interior. During digging the women no consideration was not taken on party membership or. Children in buggies - frequently one pushed also the mother still into the buggy inside - were pushed into the river. I had to remain several days in the house, since still further hunts followed these terrible excesses after the Germans and a part of the population made the impression of drunk ones standing under a blood intoxication."

Samstag, 21. Januar 2012

Nachkriegsverbrechen I

Menschen als Strandgut

Der deutsche Pfarrer Karl Seifert stand am Abend des 20.Mai 1945 in der Gegend von Pirna mit einigen Männern seine Gemeinde am Ufer der Elbe. Er hatte dem zwischen Härte und Gutmütigkeit unberechenbar hin- und herschwankenden sowjetischen Kommandanten seines Ortes die Erlaubnis abgerungen, tote Deutsche zu bestatten, die Tag für Tag an dieses Ufer getrieben wurden. Sie kamen elbeabwärts aus der Tschechoslowakei. Und es waren Frauen und Kinder und Säuglinge, Greise und Greisinnen und deutsche Soldaten. Und es waren Tausende und Abertausende, von denen der Strom nur wenige an jenen Teil des Ufers schwemmte, an welchem der Pfarrer und seine Männer die Toten in die Erde senkten und ein Gebet über ihren Gräbern sprachen. An diesem Abend des 20. Mai geschah es, dass der Strom nicht nur solche Deutsche von sich gab, die zusammengebunden ins Wasser gestürzt und ertränkt worden waren, und nicht nur die Erdrosselten und Erstochenen und Erschlagenen, ihrer Zungen, ihrer Augen, ihrer Brüste Beraubten, sondern auf ihm trieb, wie ein Schiff, eine hölzerne Bettstelle, auf der eine ganze deutsche Familie mit ihren Kindern mit Hilfe langer Nägel angenagelt war. Als die Männer die Nägel aus den Händen der Kinder zogen, da konnte der Pfarrer nicht mehr die Worte denken, die er in den letzten Tagen oft gedacht hatte, wenn er sich mit den Tschechen beschäftigte und wenn Schmerz und Zorn und Empörung ihn übermannen wollte: „Herr, was haben wir getan, dass sie so sündigen müssen.“ Dies konnte er nicht mehr. Aber er sagte leise: „Herr, sei ihrer armen Seele gnädig!“
(Zitat aus Jürgen Thorwald: Das Ende an der Elbe, neu erschienen in dem Sammelband „Die große Flucht“)


Humans as stranded goods

The German Preacher Karl Seifert stood in the evening of 20-May 1945 in the area of Pirna with some men its municipality on the bank of the Elbe. It had between hardness and good-naturedness incalculably and varying Soviet commander of its place permission was wrung out, dead Germans to bury, the day after day to this bank floated. They came Elbe downward from Czechoslovakia. And were women and children and babies, old mans and old womans and German soldiers. And were thousands and thousands and thousands, from which the river washed only few to that part of the bank, on which the Preacher and its men lowered the dead ones into the earth and spoke a prayer over their graves. In this evening 20. May happened it the fact that the river did not only give such German of itself, which had been fallen and drowned tied together into the water, and not only the strangled ones and stabbing and killing, their tongues, their eyes, their breasts robbed, but on it drove, like a ship, a wooden bed place, on which a whole German family with its children was nailed with the help of long nails. When the men pulled the nails from the hands of the children, there the minister could not think any longer the words, which he had often thought in the last days, if he itself with the Czechs busy and if pain and anger and indignation it wanted to overpower: „God, which have we done that they must so sin. “It could not do this no more. But it said quietly: „God, is benevolent their poor soul! “

(Quotation from Jürgen Thorwald: The end at the Elbe, appeared new in the anthology „The large escape“)

Mittwoch, 11. Januar 2012

Magdeburg dreht durch oder die Gehirnwäsche ist perfekt ...

Magdeburg gedenkt den tausenden Toten der Bombardierung vom 16. Januar 1945 mit einem Volksfest am 14. Januar. Ja richtig gelesen. Es wird Bühnen mit allen möglichen Veranstaltungen wie Konzerte und Theateraufführungen geben. "Die bunte Meile" wird es genannt. In diesem Jahr findet diese Farce bereits zum 4. Mal statt. Offiziell als Gegenreaktion auf den angemeldeten "Gedenkmarsch" der NPD. In Wahrheit wird so die letzte grauenhafte Erinnerung an den tausendfachen Mord an die Zivilbevölkerung Magdeburgs getilgt. Die Gehirnwäsche kann damit entgültig als Erfolg gewertet werden. An jenem 14.01.45 war die wehrlose Zivilbevölkerung Ziel des Terrorangriffs. Das lokale Käseblatt "Volksstimme" schreibt natürlich von "Einer Folge der Nazibarbarei". Das die Befreier gezielt Frauen und Kinder in Magdeburg treffen wollten wird von den Gutmenschen ignoriert.
Wie hat Walter Lippmann, unter Präsident Woodrow Wilson Chef des  inoffiziellen Propagandaministeriums der USA und in den zwanziger bis fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts einer der einflußreichsten Journalisten in den USA gesagt:

„... daß außer der notwendigen Besetzung des feindlichen Staates und der Aburteilung der führenden Schicht des besiegten Volkes in Kriegsverbrecherprozessen, als die wichtigste Absicherung des Sieges nur gelten kann, wenn die Besiegten einem Umerziehungsprogramm unterworfen werden. Ein nahe liegendes Mittel dafür [ist], die Darstellung der Geschichte aus der Sicht des Siegers in die Gehirne der Besiegten einzupflanzen. Von entscheidender Bedeutung ist dabei die Übertragung der ›moralischen‹ Kategorien der Kriegspropaganda des siegreichen Staates in das Bewusstsein der Besiegten. Erst wenn die Kriegspropaganda der Sieger Eingang in die Geschichtsbücher der Besiegten gefunden hat und von der nachfolgenden Generation auch geglaubt wird, dann erst kann die Umerziehung als wirklich gelungen angesehen werden."

(zitiert in "Die Welt" vom 20.11.1982).

Übrigens sind für die gleichzeitig angemeldete Demonstration der DKP (Deutsche kommunistische Partei) keine Reaktionen der angeblich "anständigen" Leute geplant.  Wenn dort Leute Transparente mit Slogan wie "Danke Bomber-Harris!" schwenken und die Opfer der Angriffe verspotten greift niemand ein.

Hannes


 
Magdeburg revs or the brain laundry up is perfect…

Magdeburg thinks of the thousand dead bombardment from 16 January 1945 with a folk festival on 14 January. Correctly read. It will give stages with all possible meetings such as concerts and theatre performances. "The multicolored Mile" it is called. In this year this farce already takes place for the 4th time. Officially as counterreaction on the announced "Intending march" the NPD. In truth so the last terrible memory of the thousandfold murder of the civilian population of Magdeburg is erased. The brain laundry can be rated thereby entgültig as success. At that 14.01.45 the defenseless civilian population was a goal of the terrorist raid. The local cheese sheet " Volksstimme" writes naturally from " A consequence of the Nazi barbarian". That the Fighter of the freeing aimed women and children in Magdeburg to meet wanted by the property people one ignores. As said walter Lippmann, under president Woodrow Wilson boss of the unofficial propaganda Ministry of the USA and in to fifties the twenties of the past century of one of the most influential journalists in the USA:

"... that except the necessary occupation of the hostile state and the sentence of the prominent layer of the defeated people in war crimes trials, when the most important security of the victory can only be valid, if the defeated ones are subjected to a reeducation program. A close lying means for it [is], to implant the representation of history from the view of the winner into the brains of the defeated ones. Thereby the transmission› of the moral ‹categories of the war propaganda of the victorious state is of crucial importance into the consciousness of the defeated ones. Only if the war propaganda of the winners entrance into the stories books of the defeated ones found and by the following generation is also believed, then only the reeducation can be regarded as really successfully."

(quoted in "Die Welt" of 20.11.1982)

By the way no reactions that are allegedly " for the demonstration of the DKP (a German communist party), announced at the same time "decent" People planned. If people transparencies with slogan as " there; Bomber Harris thanks! " to swivel and the victims of the attacks lampoon intervenes nobody.

Hannes

 

Montag, 9. Januar 2012

Zitat des Tages

“Wir haben keine Gefangenen gemacht. Wenn sich jemand ergeben hat, dann haben wir ihn umgelegt.”

Harold Baumgarten, ehemaliger alliierter Soldat, über das Verhalten der alliierten Soldaten bei der Landung in der Normandie am 06. Juni 1944. Gehört in der ZDF-Dokumentation “Die Befreiung” (Teil 1) am 11.05.2004

“We made no prisoners. If someone resulted, then we put it down.”

Harold Baumgarten, former ally soldier, over the behavior of the allied soldiers with the landing in normandy on 06 June 1944. Heard in the Second Channel of German Television documentation “the freeing” (part of 1) to 11.05.2004